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Sri Lanka - Trincomalee an der Ostküste

 

 

Trincomalee ...

... kann auf eine sehr bewegte Geschichte zurückblicken.

Angeblich stand an der Stelle des heutigen Koneswaram-Tempels der „Tempel der tausend Säulen“, der im 17. Jahrhundert von den portugiesischen Kolonialherrn zerstört und sind Meer geworfen wurde. Auch alle nachfolgenden Kolonialherren kämpften um diese Stadt und dessen Hafen. Selbst der 2. Weltkrieg ging an Trinco nicht spurlos vorbei – wieder einmal ging es um das strategisch sehr gut gelegene größte natürliche Hafenbecken der Welt.

Wie fast jede Stadt auf Sri Lanka hat auch Trinco ein Fort. Über die Esplanade, die gerne von Sambahirschen bevölkert wird, gelangt man zum Fort Frederick. Auch die Geschichte dieses Forts ähnelt den anderen Forts der Insel: 1622 von den Portugiesen gegründet, von den Holländern übernommen und auf den heutigen Namen umgetauft, 1795 von den Engländern nach kurzem Kampf eingenommen. Anfang des 19. Jahrhundert verbrachte hier der Duke of Wellington einige Zeit, sein Wohnhaus – Wellington House – kann man heute noch sehen, gehört aber zum Navy-Stützpunkt.

Heute ist Trincomalee die Hauptstadt der Ostprovinz, aber nach wie vor ein recht verschlafenes Städtchen. Die Bewohner sind froh, dass der Bürgerkrieg vorbei ist und nun wieder das Leben in ruhigen Bahnen verläuft.

Meiner Meinung ist es schade, dass Sri Lanka den Wert des Hafens nicht erkennt. Zwar wird das Gebäude der Hafenverwaltung weiter ausgebaut, aber wirtschaftlich hat er keine Bedeutung mehr, zumal an der Südostküste bei Hambantota von den Chinesen ein neuer Hafen gebaut worden ist.

Sehenswürdigkeiten gibt es in der Stadt außer dem Koneswaram-Tempel eigentlich keine.

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