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Sri Lanka - die Höhle von Fa-Hsien (Pahiyangala)

 

 

Sri Lanka - Pahiyangala

Ein ganz besonderer Ort zwischen Rathnapura und Kalutera.

Im Jahre 411 n. Ch. setzte der chinesische Mönch Fa-Hsien mit zwei mitreisenden Gelehrten in Kalkutta die Segel und reiste nach Ceylon. In dieser Höhle soll er zwei Jahre lang gelebt haben und wurde somit zu deren Namensgeber. Es ist die größte Höhle in ganz Asien (ca. 85 m tief, 45 m hoch und ca. 55 m breit), eigentlich ist es jedoch „nur“ ein natürlicher Felsvorsprung.

Die Geschichte ist jedoch viel älter: Der ceylonesische Wissenschaftler Dr. U. Siran Deraniyagala vom archäologischen Institut erforschte die Höhle bereits im Jahre 1968 und kehrte 1986 für weitere Ausgrabungen zurück. Unter anderem fand er in der angrenzenden, kleineren Höhle einen menschlichen Schädelknochen, der aufgrund einer Radiokarbon-Datierung etwa 38.000 Jahre alt sein soll. Ein Sensationsfund – der älteste Homo sapiens von ganz Asien!

Auch wurden Werkzeuge aus Quarz und Feuerstellen gefunden. Weitere Funde informieren über die Essgewohnheiten dieser Urmenschen – verschiedenes Wild, Kräuter und gemahlene Samen und Nüsse.

Für mich am schönsten ist aber der Schrein mit einem ca. 13 m langen, liegenden Buddha. Dieser ist bronzefarben und in meinen Augen daher sehr stilvoll. Ein sehr geeigneter Platz für eine kurze Meditation. Deshalb habe ich diese Seite auch unter die Rubrik Buddhistische Kraftplätze gestellt.

Sollten sie an der Südwestküste Urlaub machen, nehmen Sie sich einen Tag Zeit, um diese Höhe zu besichtigen. Es lohnt sich! Man kann mit dem Auto bis fast an die Höhle ranfahren, der Aufstieg dauert ca. 5 Minuten.

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