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Sri Lanka - Nationalpark "Horton Plains" im Hochland

 

 

Der Nationalpark Horton Plains ...

... liegt auf einem Hochplateau auf über 2000 Meter Seehöhe - warme Bekleidung ist daher gefragt. Durch unendliche Weiten wandern Sie bis zum Höhepunkt World‘s End: Einer Felsklippe, die fast 1000 Meter senkrecht abfällt. Bei klarer Sicht, meist nur am frühen Morgen, kann man sogar bis zur Küste sehen. Später am Tag, mit zunehmender Wärme, steigen meist Nebel auf, die die Sicht verhindern.

In der Nähe gibt es eine 2. Klippe, die ca. 300 Meter abfällt: Small World’s End. Backer’s Fall ? benannt nach dem Jäger und Entdecker Sir Samuel Backer ? ist eine weitere Sehenswürdigkeit im Park.

Eingerahmt ist der Nationalpark vom 2.-höchsten (Kirigalpotta) und 3.höchsten (Totupolakanda) Berg Sri Lankas. Die Horton Plains sind das Quellgebiet der drei größten srilankischen Flüsse ? dem Mahaweli, dem Kelani Ganga und dem Walawe. Diese Flüsse und deren Nebenarme liefern das kostbare Nass für Landwirtschaft und Konsum.

Unterwegs ? während der etwa 10 Kilometer langen Wanderung - begegnen Ihnen Sambarhirsche und Affen; wenn Sie Glück haben, sehen Sie sogar einen Leoparden; in den seichten Bächen tummeln sich Forellen. Bergfarne und farbenfrohe Rhododendron-Büsche begleiten Ihren Weg. Insgesamt findet man im Nationalpark 57 Pflanzen- und 24 Säugetierarten. Für die Vogelfreunde gibt es 87 Vogelarten ? aber nur im Winter, wenn die Zugvögel vor Ort sind.

Empfehlenswert sind Wanderungen zwischen Jänner und März, in der trockenen Jahreszeit (im Februar sind Bodenfröste nicht unüblich). In den anderen Monaten hängt der Nebel meist den ganzen Tag über den Nationalpark.

Der Eintritt in den Nationalpark ist kostenpflichtig, da er im Jahr 2010 gemeinsam mit der Nuckles Range von der UNESCO zum Schutzgebiet „Peak Wilderness“ erklärt wurde.

Der Name Horton Plains stammt von Sir Robert Wilmort Horten, der in der Zeit von 1831-37 Gouverneur auf Ceylon war. Als die Engländer Kolonialherren wurden, riet der englische Botaniker und Entdecker Joseph Dalton Hooker, die Bergwälder über 2000 Meter Seehöhe ungestört zu lassen. So verbot die Verwaltung im Jahr 1873 die Rodung von Wäldern im zentralen Hochland ? zur damaligen Zeit eine bemerkenswerte Leistung. Obwohl die Horton Plains sehr Jahrzehnten geschützt sind, ist es der einzige Nationalpark ohne wilde Elefanten.

Besten Dank an Rüdiger Neukäter, Shaman Rukmal und Harsha Bandara für die Fotos. Leider habe ich persönlich nie den Weg dahin geschafft.

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