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Vorsicht: Suchtgefahr! Wenn man zum ersten Mal nach Sri Lanka kommt, wird man sich wahrscheinlich sofort in diese Insel mit ihren Farben, Düften und Menschen verlieben. Es ist so anders als bei uns zuhause in Europa: Dank der Nähe zum Äquator ist es immer warm, die heimische Bevölkerung hat immer ein Lächeln auf den Lippen und es duftet – nach Gewürzen, nach Blumen, und zuweilen schon mal nach Abwasser.
Eine kleine Rundreise über die Insel Sri Lanka:Sri Lanka ist viel zu mannigfaltig, um nur einen Strandurlaub zu verbringen. Antike Königsstädte, prachtvolle Tempel und ein Hochland mit Teeplantagen locken die Gäste. Viele Straßen wurden in den letzten Jahren instand gesetzt, aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens – vor allem rund um die Hauptstadt Colombo – liegt jedoch die Durchschnittsgeschwindigkeit meist in einem Zehnerbereich, der mit einer Drei beginnt. Man hat also genug Zeit, um alles zu bestaunen: Hier einen Ochsenkarren, da einen Waran und hinten, in der Ferne, die Hochhäuser von Colombo. Da wir schon mal in der quirligen Hauptstadt sind, besuchen wir die Pettha, das Handelsviertel der muslimischen Kaufleute. Was vormittags angekarrt wird, ist nachmittags schon wieder auf den Weg in die noch so entlegensten Winkeln der Insel. Hecktisches Treiben, undefinierbare Gerüche und Handelsgüter, die man bei uns schon entsorgen würde, lassen den europäischen Touristen erstaunen. Nach dieser Hektik hat man sich eine Pause verdient. Die verbringt man am besten in der Meditationshalle am Beira Lake, einem wunderschönen Holzbau von Geoffrey Bawa, den wohl berühmtesten Architekten der Insel. Weiter geht die Reise nach Kandy, der heimlichen Hauptstadt der Insel. Hier schlägt das ceylonesische Herz höher: Kandy wurde als letzte Stadt von den englischen Kolonialherrn eingenommen und auch nur deshalb, weil sein erster Berater den König verriet. In Kandy steht der berühmte Zahntempel, hier wird ein Eckzahn des letzten Buddhas, Siddharta Gauthama, aufbewahrt und verehrt. Zum Esala-Vollmond im Juli oder August gibt es farbenprächtige Prozessionen mit Elefanten, Tänzern, Trommlern – alles zu Ehren dieses Zahns. Kandy liegt bereits auf 500 Meter Seehöhe, es ist also nicht mehr weit ins Hochland, der Heimat des weltberühmten Ceylontees. Sattgrüne Teeplantagen erstrecken sich soweit das Auge reicht, unterbrochen nur von den kolossalen Teefabriken und kleinen Dörfern. Die nächsten Stationen sind das antike Ceylon: Anuradhapura war bereits vor Beginn unserer Zeitrechnung Königshauptstadt und blieb es für über 1000 Jahre. Strahlende Dagobas (Pagoden) und ein 2600-jähriger Bodhi-Baum sind die Heiligtümer dieser Stadt. Zweite Königshauptstadt war Polonnaruwa, hier regierte u. a. König Parakrama Bahu im 12. Jahrhundert. Sein Leitspruch war: „Kein Regentropfen soll ins Meer gelangen, ohne für den Menschen nützlich gewesen zu sein.“ Getreu diesem Spruch ließ er über die ganze Insel verteilt Stauseen errichten, damit das ganz Jahr über Reis, das Hauptnahrungsmittel der Ceylonesen, angebaut werden konnte. Seine Hauptstadt baute er prachtvoll aus, einen siebenstöckigen Palast, einen buddhistischen Rundtempel, ein antikes Schwimmbad – all das und noch viel mehr kann man auch heute noch besichtigen. Höhepunkt einer Rundreise ist die Besteigung des Felsens von Sigiriya. Inmitten der zentralen Ebene der Insel erhebt sich ein zirka 200 Meter hoher Monolithfelsen, hier herrschte im 5. Jahrhundert Kasiyapa, nachdem er seinen Vater einmauern ließ und seinen Halbbruder in die Flucht nach Indien schlug. Auf halber Höhe des Felsens kann man die Wolkenmädchen bewundern, bezaubernde Felsmalereien und Weltkulturerbe. Neben diesen Hauptattraktionen gibt es noch so viel mehr zu erkunden. Z.B. farbenprächtige Hindutempel, die es im Hochland und nördlich von Colombo gibt. Pflanzenliebhaber werden die Vielfalt der Botanischen Gärten in der Nähe von Kandy und im Hochland zu schätzen wissen. Die schönsten Plätze sind aber meist die entlegensten Orte, die nur selten von Touristen gefunden werden. Hier ist Budurwagala zu nennen, der wohl mystischste Ort Sri Lankas befindet sich im Südosten der Insel. Sieben in Fels gehauene (Buddha)Figuren, die bis zu 16 Meter hoch sind, lassen den Besucher ehrfürchtig aufblicken. Sri Lanka ist eine Gewürzinsel, hier wächst u. a. auch der sprichwörtliche Pfeffer. Currys – Fleisch- und Gemüsesoßen, die mit einer großen Portion Reis dreimal täglich gegessen werden – sind meist üppig mit verschiedenen Gewürzen verfeinert und mit viel Chili „befeuert“. Der europäische Gaumen verlangt da schon mal nach einer Portion Kokosflocken zur Kühlung. Die vielen Eindrücke der faszinierenden Rundreise kann man dann am besten in einem Strandhotel nachklingen lassen. Sonne, Strand und Meer – auch das ist Sri Lanka!
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Auf dieser Webseite möchte ich Ihnen "mein Sri Lanka" vorstellen, all die schönen Plätze, die ich seit 1990 besuchen durfte und einige der Menschen, die mich begleitet haben. Gerne möchte ich Ihnen die Faszination Sri Lanka vermitteln und Ihnen bei der Urlaubsplanung behilflich sein. Eine Reise nach Asien bzw. ein Urlaub auf Sri Lanka ist immer ein Erlebnis! Im Jahr 2011 habe ich auch einen Blog über Sri Lanka eingerichtet. Hier berichte ich Geschichten, die mich beschäftigen und von meinen Erlebnissen auf der Insel. Schauen Sie öfter mal vorbei - es gibt ständig Neuigkeiten auf meiner Webseite über Sri Lanka! |
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